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244. „ Seelen collagiert „

Ausstellungsort:



 Gutshaus Glinde, Möllner Landstr. 53, 21509 Glinde bei Hamburg,
Telefon: 040 - 710 00 411
E-Mail: kunstverein@kvglinde.de / info@gutshaus-glinde.de
Internet: www.kvglinde.de / www.gutshaus-glinde.de/kunst_kultur/home
Ausstellungstitel:„ Seelen collagiert „ mit Fotokunst, Malerei und Grafik von Astrid Kirschey, Janine Werner und Ingo Schleutermann
Aussteller: Astrid Kirschey, Janine Werner und Ingo Schleutermann
Vernissage:Donnerstag, den 06. Dezember 2018, 19.30 Uhr
Begrüßung:Kirsten D. Milke, Kunstverein Glinde e.V.
Laudatio:Dr. Kerstin Borchardt, Universität Leipzig,
Institut für Kunstgeschichte
Musik:N.N.
Ausstellungsdauer:06.12.2018 bis 03.02.2019
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10 –12 Uhr
Mo. und Mi. 14-16 Uhr
Di. und Do. 15-18 Uhr
und nach Vereinbarung unter Tel. 040 – 710 00 411 - Eintritt frei!
Sonderöffnungszeiten:keine

 

Gemeinschaftsausstellung Werke aus Fotokunst, Malerei und Grafik der Solinger Künstlerinnen und Künstler  A s t r i d  K i r s c h e y,   J a n i n e  W e r n e r   und   I n g o  S c h l e u t e r m a n n  aus.

Einladung_Gutshaus_Glinde_06.12.18

Die drei Aussteller präsentieren in ihrer Gemeinschaftsausstellung Fotokunst (Astrid Kirschey), Malerei (Janine Werner) und Grafik (Ingo Schleutermann). Die Werke beschäftigen sich mit dem Menschen. Da gibt es Generationenporträts bei gleichzeitiger Verknüpfung von Malerei und Fotografie, Figuren voller wilder Obsessionen und fein ausgearbeitete Grafiken bildhafter Welten des Surrealen zu betrachten und zu erleben.

 

Astrid_Kirschey_Mr.Sedley_TotentanzAstrid Kirschey, Jahrgang 1964, ist im Rheinland geboren. Lange Zeit Wahl-Berlinerin lebt sie heute wieder in der Heimat. Die Fotografie erlernte sie als Handwerk. Eine dreijährige Ausbildung mit Schwerpunkt Porträt und abschließender Gesellenprüfung legen den Grundstein für ihre lebenslange Bindung an das Thema. 

Es folgen die Jahre in Berlin, begleitet fast ausschließlich von schwarz-weiß Arbeiten für die Musiker- und Künstlerszene. 2012 entsteht ihr Projekt der GENERATIONENPORTRÄTS. 

 

In Ihrem PROJEKT GENERATIONENPORTRÄTS werden Menschen unterschiedlichster Couleur und Herkunft, 

quer durch alle sozialen und kulturellen Schichten in den Focus gestellt. Für das LWL Industriemuseum entstanden 100 Porträts ehemaliger Hüttenwerker der Henrichshütte in Hattingen, welche seit April 2017 in Lebensgröße, als Installation, auf dem Museumsgelände zu sehen sind. Es entsteht das Buch „100 Hüttenleben“. 

Auf dem Museumsgelände der Henrichshütte bilden die Fotografien heute eine Menschenkette um Hochofen 3.

Astrid Kirschey kann auf eine große Anzahl von Einzelausstellung in Nordrhein-Westfalen verweisen und Publikationen in Form von Büchern und Katalogen verweisen.

Für die Kunst-im-Gutshaus-Ausstellung in Glinde wählte Astrid Kirschey Porträts von Janine Werner, Ingo Schleutermann und Oyusuvd Undur-Origil (aus der Mongolei stammend und heute in Düseldorf lebend) aus. 

Außerdem zeigt Astrid Kirschey Bilder aus der Serie „Mr. Sedley und die Attitüden des Lebens“, im Zentrum ein großformatiger Stoffdruck. Mr. Sedley, ein Romancharakter, steht als Figur / Installation inmitten des von Astrid Kirschey gefertigten fotografischen Bilderzyklus’ “Totentanz“. In lebensgroß präsentierten Fotografien verbinden sich die seit dem Mittelalter dargestellten Inhalte des Totentanzes mit schillernden Zeitgenossen.

 

Janine_Werner Selbstportrait mit vergittertem Auge 30 x 42 Tusche & Acryl auf BüttenpapierJanine Werner faszinierte die Figur der Frau, ihre Rolle in der Gesellschaft und ihre Sexualität seit Kindertagen. In dieser Zeit reiften zahlreiche figurative Werke, zunächst in Kühle und Graphitstift. Über viele Jahre hinweg konnte von der Künstlerin die technische Qualität ihrer Arbeiten immer mehr verfeinert werden.

Mit der Zeit entdeckte Janine Werner ihre Vorliebe für Farben. Exzessive und extravagante dargestellte Szenarien wirken viel lebendiger. Die Liebe zur Tusche war geboren. Die Thematik ihrer Kreationen nährt sich vom Verborgenen, Unbewussten und von Gefühlen. Geschlechtslose Figuren, die mit ihrer Umgebung verwachsen. Gestalten, die tanzen; Diven und Nacktheit.

Gern entführt die Solinger Künstlerin Janine Werner den Betrachter in fantastische Welten. Dazu sagt die Künstlerin:“ Das „Schöne“ wird  stets zweideutig betrachtet. Der Mensch, oft unbeweglich geworden durch die Gesellschaft, erscheint wie eine Marionette und stecht oft dennoch voller wilder Obsessionen. Bosheit, Wildheit, Leidenschaft, Wut werden unter der Maske der Angepasstheit versteckt und treten in den Bildern zu Tage.“ Eine Auswahl aus ihren jüngsten Werken bringt Janine Werner in das Glinder Gutshaus mit.

Janine Werner schloss nach einem Studium der Architektur an der BUGH Wuppertal ein Studium der Designtechnik und Oberflächentechnik an. Ab dem Jahre 2009 kann die Solinger Künstlerin auf eine große Anzahl von Einzelausstellungen und Beteiligung an Gemeinschaftsausstellungen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein (Glinde), Brandenburg und Sachsen, sowie in Spanien und mehrfach in Mexiko  verweisen. 2015 und 2016 nahm Janine Werner an der internationalen Kunstausstellung FORM-A( R )T in Glinde teil.

 

Luzifers Drag 40 x 60 Graphit auf PapierIngo Schleutermann hängt im Glinde sehr fein gearbeitete, inhaltlich sowie technisch gleichermaßen sehr beeindruckende Grafiken. Er selbst beschreibt sein Kunstschaffen und seine Werke in folgender philosophischer Betrachtung:

„ Und während die Zeit gleichmütig verrinnt, male und zeichne ich einfach mein Leben. Das Innere und das Äußere. Mit der gleichen Leidenschaft wie ich lebe. Alles ist real. 

Ich. Und das Leben. Oder die Wirklichkeit. Die in meiner Fantasie. Es dreht sich meist um das Innere und Äußere, wenn Ingo Schleutermann zeichnet. Und da der Mensch immer das Produkt seines Umfeldes ist, das Umfeld vom einzelnen Menschen geprägt, sind Schleutermanns Bilder – müßig zu fra- gen, ob gewollt oder impulsiv – eine verschlungene Gemengelage von innen und außen, von Phantasie und Realität, von Fiktion und Erinnerung, von Dokumentation und Traum. 

Ein mentales Laokoon, wenn man so will. Da verstrickt sich alles, was einem in den Gedanken schwirren mag, es bilden sich bildhafte Welten des Surrealen, die in jedem Detail als Konstruktionsskizze phantastischer Funktionsgebilde dienen könnten. Dreidimensional ist so manches in seiner optischen Projektion, gleichwohl alles immer in der Zweidimensionalität des Zeichenblattes bleibt. 

Will man einen Vergleich finden, dann wohl am besten mit einer Bühne, auf der zig Szenenbilder verwoben werden und etliche Stücke zugleich gespielt werden. Eine Modellwelt – und nicht die Bilder sind das verkleinerte Abbild der Welt, sondern diese sollte, könnte, dürfte so sein wie die Bilder! “

Ingo Schleutermann ist seit 1982 freischaffender Zeichner, Maler und Musiker. Er lebt und arbeitet in Solingen. Dort hatte er auch bereits 1974 seine erste jurierte Ausstellung. Unmittelbar darauf schlossen zahlreiche Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin Hamburg, in Schleswig-Holstein (FORM-A( R )T in Glinde; Lübeck) und in der Schweiz, Spanien, Italien und Mexiko an.

 

Mehr Information über die Künstlerinnen und Künstler aus Solingen können deren privaten Internetseiten entnommen werden:

Astrid Kirschey – www.astrid-kirschey.de / www.galerie-kirschey.de

Janine Werner – http://www.atelier-andersartig.com 

Ingo Schleutermann – www.schleutermann.com 

Wegen der großen räumlichen Distanz von Solingen und Glinde werden keine Sonderöffnungszeiten in Anwesenheit der Aussteller angeboten.

Wünsche nach zusätzlichen Ausstellungsöffnungen sind bitte an das Stiftungsbüro der Sönke-Nissen-Park Stiftung unter Telefon 040 – 710 00 411 heranzutragen und konkrete Vereinbarungen zu treffen.

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Vorschau:

Nächste, 245. Gutshaus-Ausstellung im Februar / März 2019

Titel:    N.N.                

Aussteller/in:   Margrit Bülow, Reinbek    -Malerei und Collagen-    

Eröffnung:    am    07. Februar 2019, 19:30 Uhr

Dauer:    bis    31. März 2019 

Sonderöffnung:   N.N.

Begrüßende Worte:  Silke Löbbers, Sönke-Nissen-Park Stiftung

Laudatio:                   N.N.

Musik:     N.N.

 

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