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245. „ Kontraste „ – Zwei-Generationen-Treffen

Ausstellungsort:



 Gutshaus Glinde, Möllner Landstr. 53, 21509 Glinde bei Hamburg,
Telefon: 040 - 710 00 411
E-Mail: kunstverein@kvglinde.de / info@gutshaus-glinde.de
Internet: www.kvglinde.de / www.gutshaus-glinde.de/kunst_kultur/home
Ausstellungstitel:„ Kontraste „
– Zwei-Generationen-Treffen – Fotokunst und Graffiti
Aussteller:Tom Simon und Dieter Simon, Hamburg
Vernissage:Donnerstag, den 07. Februar 2019, 19.30 Uhr
Begrüßung:Silke Löbbers, Sönke-Nissen-Park Stiftung
Im Gespräch mit den Künstlern:Kirsten D. Milke, Kunstverein Glinde e.V.,
Musik:N.N.
Ausstellungsdauer:07.02.2019 bis 31.03.2019
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10 –12 Uhr
Mo. und Mi. 14-16 Uhr
Di. und Do. 15-18 Uhr
und nach Vereinbarung unter Tel. 040 – 710 00 411 - Eintritt frei!
Sonderöffnungszeiten:Sonntag, 03.03.2019 von 15 – 18 Uhr

Die Doppelausstellungausstellung unter dem Titel „ Kontraste „ Zwei-Generationen-Treffen mit Fotokunst und Pop-art / Graffiti von Tom Simon (Enkel) und Dieter Simon (Großvater) aus Hamburg wird am Donnerstag, dem 07. Februar 2019 um 19.30 Uhr mit einer Vernissage im Gutshauses Glinde in der Möllner Landstraße 53 in Glinde eröffnet werden. 

Statt einer Eröffnungsrede begibt sich Kirsten D. Milke vom Kunstverein Glinde e.V. in ein Gespräch mit den beiden Ausstellern, das eine Einführungen in ihre Werke verschaffen wird. 

Es ist eine echte Besonderheit! Zwei Generationen – Großvater und Enkel – treffen sich zu einer Doppel-Kunstausstellung im Gutshaus Glinde.

Am Donnerstag, dem 07. Februar 2019 um 19.30 Uhr wird die Kunst-im-Gutshaus-Ausstellung mit dem Titel „Kontraste“ – Zwei-Generationen-Treffen – im Gutshaus Glinde, Möllner Landstraße 63 in 21509 Glinde feierlich eröffnet. Gehängt werden Arbeiten der Fotokunst von Dieter Simon, dem Großvater,  und Pop-Art-Werke in Graffiti-Manier auf Leinwand von Tom Simon, dem Enkel. Beide Künstler leben und arbeiten in Hamburg.

Nach der Begrüßung durch Silke Löbbers, Sönke-Nissen-Park Stiftung, führt Kirsten D. Milke, Kunstverein Glinde e.V., an Stelle einer klassischen Laudatio eine Frage-Antwort-Gespräch mit den beiden Ausstellern, in dem dem Publikum die unterschiedlichen Kunstrichtungen und –techniken zusammen mit den beiden Künstlern näher vorgestellt werden.

 

 

 

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Der 17-jährige Tom Simon beschäftigt sich in seinen Werken mit Erlebnissen, die ihn emotional stark bewegten. Es sind Arbeiten, die unverfälscht und ehrlich die Sichtweise eines sehr jungen Menschen auf unsere Gesellschaft gepaart mit sozio-philsophischen Fragestellungen reflektieren .

Der junge Künstler beschreibt zum Beispiel sein Bild „ The Void “ wie folgt: 

„Dieses Bild wurde erstellt, nachdem ein enger Freund des Künstlers über Anti-Depressive Medikamente und über eine lange Zeit der Nutzung illegaler Drogen beschreibt, wie sehr diese Medikamente ihn beeinflussen. Hierbei beschrieb er sein Leiden und den erst durch die Medikamente gestarteten Kreislauf zwischen Depression und Abhängigkeit.

Das Bild zeigt, wie der Inhalt einer Pille eine sonst bunte und helle Welt verdunkelt und durch die Widerhaken sich in dem Kopf des Benutzers festklammert.“

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Viele Arbeiten von Tom Simon sind inhaltlich getragen von einer hoffnungsvollen, positiven Blickrichtung auf die Zukunft und das Leben. So beschreibt der junge Künstler sein Bild „Focus“ mit den hoffnungsvollen Worten: „In dem Bild voller verschiedener Eindrücke, mit einem kontrastvollem Hintergrund mit silberner Schrift im Vordergrund, geht es darum, sich trotz der Ablenkungen und den Geschehnissen im Hintergrund sich auf sein Hauptziel zu konzentrieren. „

Die Jugend in einem Partyrausch kann man in Tom Simons Werk „Pink Juicy Cup“ nachempfinden. Und dass jeder von uns ein Träumer ist, manche nur nachts, andere wiederum durchgehend träumen, will der Künstler in „ Dreamer „ ausdrücken. 

 

 

8.2 4.1

In wieder anderen Arbeiten geht Tom Simon spielerisch mit Farbkontrasten um und versteht es dabei gut, den Betrachter emotional gefangen zu nehmen.

Tom Simon besucht die Berufsschule für Medien und Kommunikation (bmk) in Hamburg. Eines seiner Praktika absolvierte er bei „urbanshit.de“, Hamburg als Presse-Fotograf und Journalist, Er strebt eine Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit der Berliner Tafel an.

3.1

Dieter Simon ist der Großvater von Tom und Zeit seines Lebens neben dem Beruf immer künstlerisch in den bildemden Künsten tätig. Der studierte Architekt war u.a. Dozent an der Fachhochschule Hamburg im Fachbereich Hochbau sowie Professor und Prodekan des Fachbereichs Architektur an der Fachhochschule Hamburg (heute HAW), als Bezirksabgeordneter der SPD im Bezirk Harburg Mitglied des Bau- und Planungsausschusses und nach seiner Pensionierung seit 2006 Mitglied der  Hafen-City Universität (HCU). Von 2013 – 2016 war Simon aktives Mitglied der  KünstlerInnengruppe „wattenbergART“, der er heute als Gast angehört.

Auf Reisen in div. Staaten Europas, nach Russland, Türkei, Island, Grönland sowie nach Übersee wie USA, Kanada, Peru, Nepal, Tibet, Kamerun, Vietnam und Kambodscha sammelte der Künstler Dieter Simon vielfältige Eindrücke, die seine Fotokunst stark beeinflussten.

Arbeitsplatte (Andalusien)

In seiner Doppelausstellung „Kontraste“ – Zwei-Generationen-Treffen – zusammen mit seinem Enkel Tom Simon zeigt Dieter Simon digital fotografierte Motive, die nachträglich nicht oder wenn doch, nur wenig digital bearbeitet wurden.

Seine Motive entstammen aus der Natur und zeigen von Menschen hergestellte Objekte. 

2. Strand und Boden -

Zu seinen Fotokunst-Werken bemerkt Dieter Simon:

„ Der Moment der Aufnahme sichert den Zustand des gewählten Ausschnittes im Verlauf seines zeitlichen Veränderungsprozesses. Dabei sind sowohl organische als auch chemische und physikalische Veränderungen festgehalten. Materialstrukturen sind dabei oftmals prägende Elemente. Entscheidend für mich ist jedoch der Bildaufbau hinsichtlich seiner künstlerischen Elemente wie Proportionen, Farbenspiel, flächige und lineare Elemente, Perspektive…. „

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Gezeigt wird auch die Collage „Flucht“. Sie zeigt bildhaft einige Ursachen für die individuelle Entscheidung zur Flucht. Die einzelnen Bilder sind symbolhafte Darstellungen der Ursachen.

Zum Fotokunst-Stil von Dieter Simon wird von ihm selbst diese Beschreibung abgegeben:

                   „ Eine Fotografie ist, wenn sie nicht am Computer total verfremdet wird, immer konkret. Da meine Augen im Motiv aber auch die abstrakten Elemente sieht und versucht, diese über die Fotografie durch die Auswahl des Bildausschnittes festzuhalten, habe ich meine Art der Fotografie „Konstrakte“ genannt, also nach der Mischung von konkreter und abstrakter Bildauffassung. Das betrifft auch die einzelnen Bilder der Collage.

  

Seit 2008 kann der Hamburger Fotokünstler Dieter Simon auf eine lange Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und San Bauló auf Mallorca /Spanien verweisen. Im Gutshaus Glinde war Dieter Simon im Sommer 2018 mit seinen Arbeiten zu Gast. 

Das Kunst-im-Gutshaus Publikum darf sich auf eine hochspannende Ausstellung zweier eng verwandter Künstler freuen, die in ihren aus unterschiedlichen Techniken entstammenden Werken ihre persönliche Sicht auf unsere reale Welt in all ihren Erscheinungsformen zum Ausdruck bringen. 

 

Anreise zur Ausstellung im Gutshaus Glinde:

  • Pkw-Parkplatze unmittelbar vor dem Gutshaus, Mölln. Landstr. 53, 21509 Glinde
  • ÖPNV: U2 bis Station „Steinfurther Allee“; von dort mit Buslinien 133 oder 333 mit Fahrtrichtung „Neuschönningstdt“, „Trittau / Famila“ bis Haltestelle „Glinde Markt. Von hier Fußweg von 50m bis zum Gutshaus Glinde.

Mehr Information über den Künstler Dieter Simon können dessen privater Internetseite entnommen werden: www.dietersimon.photography 

Für Informationen zur Ausstellung steht das Stiftungsbüro im Gutshaus unter   Telefon 040 – 710 00 411 bzw. www.gutshaus-glinde.de zur Verfügung.

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Vorschau:

Nächste, 246. Gutshaus-Ausstellung im April / Mai 2019

Titel:    N.N.                

Aussteller/in:   Günter Fritz, Wismar    -Malerei-    

Eröffnung:    am    04. April 2019, 19:30 Uhr

Dauer:    bis    02. Juni 2019 

Sonderöffnung:   N.N.

Begrüßende Worte:  Silke Löbbers, Sönke-Nissen-Park Stiftung

Laudatio:                   N.N.

Musik:     N.N.

 

Anja Rieke

1967 in Emden geboren
1986 Abitur, anschließender Lehre in einer Tischlerei
1988-93 Studium der Innenarchitektur
1993-2009 Innenarchitektin in einem Gestaltungsbüro
für Kreuz- und Fahrgastschiffe
1999 Beginn der künstlerischen Tätigkeit im Atelier Zwalinna, Hamburg
2010-2015: Kunstakademie Reichenhall und Kunstakademie Wien
Dozenten: G. Almbauer, R. Dale
Mitglied der Künstlergruppe - 7 Painters -

Einzel- und Gruppenausstellungen:
Galerie am Michel 2010, DPV-Deutscher Pressevertrieb 2011
„Blauer Fasan“ Wiesmoor 2012, Asklepios Klinikum Hamburg 2013
Kunstauktion Rotary Club Hamburg-Elbe 2012 / 2013 / 2014 / 2018
FormArt 2014, Fabrik der Künste 2014, Teltower Kunst-Sonntag 2014
FormArt 2015, Massage Hamburg 2015, AuraKure 2015, Kunstgriff 2015,
FormArt 2016, AuraKure 2016, Galerie „Papenhuder 57“ 2016,
HamburgGalerie 2016/17, Selekta-Studio 1 2017
Kunst im Garten 2017, Alsterart 2017, Kunst im Gang 2017
Hamburg zeigt Kunst 2018, Alsterart 2018

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